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Gisbert Dreyer

Gisbert Dreyer

Für den Stifter ist die Entwicklung Burkina Fasos eine persönliche Herzensangelegenheit.

Wasser

Wasser

Ein Staudamm und zahlreiche Brunnen leisten dem Mangel an ausreichendem und sauberem Wasser Abhilfe.

Landwirtschaft

Landwirtschaft

Bauern-Kooperativen werden auf ihrem Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit vielfältig unterstützt.

Bildung

Bildung

Mit dem Bau von Schulen, kostenloser Schulspeisung und Begabtenförderung wird in die Entwicklung junger Menschen investiert.

Forschung

Forschung

Alle Projekte werden durch Forschung begleitet, deren Erkenntnisse fließen in die praktische Arbeit vor Ort ein.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien

Der neue Wirtschaftszweig soll neue Erwerbsquellen schaffen, Elektrifizierungen ermöglichen und dem Umweltschutz dienen.

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Grünes Zentrum in Dano

Die dreyer stiftung realisiert ein Projekt zur nachhaltigen Reisproduktion auf 250ha bisher nicht genutzter Tal-Auen.

Reis spielt für die Ernährung der Bevölkerung und die Einkommenssituation der Kleinbauern in Dano eine immer wichtigere Rolle. Seit 2003 hat die Stiftung ca. 300ha Reisfelder für 900 Kleinbauernfamilien angelegt. Im Rahmen des Programms „Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) realisiert die Dreyer Stiftung ein Projekt zum Aufbau einer produktiven und nachhaltigen Reisproduktion auf ca. 250ha bisher nicht genutzter Tal-Auen.

Integraler Bestandteil des Projektes ist eine innovative industrielle Anlage zur Weiterverarbeitung von Reis auf Basis erneuerbarer Energie (Solarthermie; Vergasung von schwer kompostierbaren Ernterückständen). Durch den Betrieb der Reisfabrik kann der Reis vor Ort entspelzt und vorgekocht werden, um so Produktqualität und damit das Preisniveau in der Wertschöpfungskette zu verbessern.

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1150 kleinbäuerliche Betriebe, sogenannte Bauernkooperativen, profitieren letztlich von dieser deutschen Initiative zur Reisproduktion in Dano. Ziel des Reisanbauprojektes ist die Verbesserung der Ernährungssicherheit in der Region und unmittelbar der wirtschaftlichen Situation für insgesamt 12.000 Personen.

Die Umsetzung bis Ende 2017 gliedert sich in folgende drei Hauptbereiche:

 

Anlegung von Bewässerungsflächen in den Tal-Auen: Rodung, Anlage der Flächen, Bau der Be- und Entwässerungskanäle, Bau und Verdichtung kleiner Deiche

 

Aus- und Fortbildung der Kleinbauern zur Gewährleistung einer guten Ernte: fachliche Qualifizierung der Kleinbauern in den Bereichen Organisation, Verwaltung sowie Ansätze des biologischen Landbaus mittels sogenannter Farmer Field Schools

 

Finanzierung der landwirtschaftlichen Inputs: Die landwirtschaftlichen Betriebsmittel (Dünger und Saatgut) werden auf Kreditbasis bereitgestellt – Mengen variieren je nach Parzellengrößen der Erzeuger – und müssen am Ende des Projektjahres entweder als Sachleistung oder in bar zurückgezahlt werden. Daraufhin bilden diese Gelder das Umlaufkapital, das den Zugang zu den landwirtschaftlichen Betriebsmitteln der folgenden Jahre erleichtern soll.

 Größtmögliche Nachhaltigkeit

Eine größtmögliche Nachhaltigkeit der initiierten Aktivitäten wird dadurch erreicht, dass die direkte Unterstützung der Bauern zum Projektende degressiv abnimmt und die Eigenverantwortung der Kooperativen zunimmt. Die Betreuung durch das Team der Stiftung wird sich dann auf eine weitere Beratung beschränken.

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